 Weihnachtsgebäck: Pfeffernüssla statt Lebkuchen?Weihnachten in Oberfranken ist ein Genuss für alle Sinne. Angesichts der Vielfalt in der Auslage der heimischen Bäckereien fällt es schwer sich zu entscheiden. Auf keinem Weihnachtsteller sollten die „Pfeffernüssla“ fehlen, die oberfränkische Variante des Lebkuchens. Da bleibt noch Platz für ein „Anislaabla“ oder eine Auswahl aus der Plätzchenvielfalt. Eine regionale Besonderheit ist das gesetzlich geschützte „Coburger Schmätzchen“, das Coburger Küsschen. Dahinter verbirgt sich ein Honigplätzchen mit Gewürzen wie Zitronat, Orangeat, Mandeln und Haselnüssen. Die Goldschmätzchen werden zum Teil mit Schokolade überzogen und mit einem Tupfer echtem Blattgold verziert. Sie sind rund und haben einen Durchmesser von etwa fünf Zentimetern bei einer Höhe von einem Zentimeter. Eine schöne Tradition steckt hinter den Bamberger Punschstangen. Sie werden aus Bamberger Hörnchenteig gefertigt, sind lang und schlank und gehören, wie der Name sagt, zum Glas Punsch oder Glühwein einfach dazu. Das erste Stück, das man abbricht, steht symbolisch für das alte Jahr, von dem man sich damit verabschiedet. |