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Spezialitäten

 

 

Schäuferla

Produktgruppe:

an Sonn- und Festtagen

Schäuferla mit Kloß und Kraut

Schäuferla mit Kloß und Kraut

Schäuferla mit Kloß und Kraut Schäuferla mit Kloß und Kraut Schäuferla als Rohware mit fränkischer Schnittführung

weitere Bezeichnung:

Schäufela, Schäuferle, Schäufele

Regionen:

Bamberg, Bayreuth, Coburg, Fichtelgebirge, Frankenwald, Fränkische Schweiz, Fränkische Hassberge, Lichtenfels, Kulmbach, Kronach, Wunsiedel, Oberes Maintal - Coburger Land, Steigerwald

Beschreibung:

Das Schäuferla ist eines der beliebtesten fränkischen Sonn- und Festtagsgerichte.
Es wird in "fränkischer Schnittführung" aus dem flachen Schulterstück des Schweins mit Knochen, Fettabdeckung und Schwarte geschnitten, schon dies ist eine Besonderheit fränkischer Metzgerkunst. Dabei leitet sich der Name des Fleischstücks von dem innen liegenden, kleinen flachen Schulterknochen ab, der die Form eines Schäufelchens hat.

Kross gebraten, erfreut sich das saftig-zarte Bratenstück in Franken an Sonn- und Festtagen besonderer Beliebtheit. Es gilt daher als traditionelles fränkisches Gericht. Zu den Besonderheiten des fränkischen Schäuferla gehört es, dass das aus dem Schulterblatt des Schweins geschnittene Fleischstück in der Ofenröhre gebraten wird. Zudem stellt die Schnittführung, mit welcher das Schäuferla mit Knochen, Fettabdeckung und Schwarte aus der Schweineschulter herausgetrennt wird, eine Besonderheit der fränkischen Metzgerkunst dar.

Bei der Zubereitung wird die Schwarte kreuzweise eingeritzt, das Fleischstück mit Salz, Pfeffer und Kümmel (manchmal auch mit Majoran und Thymian oder Rosmarin) gewürzt und mit gewürfeltem Wurzelgemüse, Zwiebeln und Knoblauch etwa 2 - 3 Stunden im Bräter kross gebraten. Da man in Franken eine kräftige und reichliche Soße liebt, sollte immer wieder mit Brühe und dunklem Bier übergossen werden.

Wenn das Schäuferla durchgegart ist, sollte sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen und die Schwarte knusprig und goldbraun sein. Serviert wird es mit dunkler Bratensauce, Kartoffelklößen und Sauerkraut, gelegentlich auch Salat (Mittelfranken) oder seltener mit Blaukraut oder Wirsing (Unterfranken).

Aufbewahrung / Haltbarkeit:

Ein Schäuferla sollte warm verzehrt werden. Aber auch kalt zum Brot aufgeschnitten, schmeckt es gut. Aufbewahren sollte man es frisch auf jeden Fall nur kurzfristig im Kühlschrank. Gebraten ist es etwas länger haltbar.

Jahreskalender:

Sie können die Spezialität ganzjährig und zur Kerwa-Saison genießen.

Genusstipp:

Zu einem deftigen, knusprig gebratenen Schäuferla passt immer ein würziges fränkisches Landbier.

Rezept

fränkisches Schäuferla

Autoren:

Genussregion Oberfranken, Foto Martin Bursch; Textbearbeitung Uta Hengelhaupt

 

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