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Spezialitäten

 

 

Kartoffelstriezel

Produktgruppe:

Kartoffelgericht

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Kartoffelstriezel

Kartoffelstriezel


Regionen:

Frankenwald

Beschreibung:

Eine alt überlieferte Rezeptur aus den ländlichen Haushalten des Frankenwaldes sind die Kartoffelstriezel, die gerne zur Erntezeit gebacken und mit aufs Feld genommen wurden.

Als Striezel bezeichnet man in der böhmischen, sächsischen und österreichischen Küche ein Hefeteiggebäck, das mit Mohn, Nüssen oder wie der Weihnachtsstollen auch mit Orangeat und Zitronat gefüllt wird. Der Kartoffelstriezel aus dem Frankenwald geht vermutlich auf eine ähnliche Wurzel zurück, doch wird zu seiner Herstellung ein Hefeteig verwendet, der etwa zu gleichen Teilen Mehl und Kartoffeln enthält.

So haben wir es hier einmal mehr mit einem typischen Gebäck zu tun, das aus der Zeit stammen dürfte, als man in Oberfranken die altüberlieferten Mehlspeisenrezepturen durch Kartoffelteig ersetzte oder ergänzte. Gerade in den nördlichen Regionen Frankens dürften schon ab ca. 1750 Kartoffeln allgemein verbreitet und wohl auch billiger verfügbar gewesen sein als Weizenmehl, so dass man gerade für die süßen Mehlspeisen gerne auf Kartoffeln als saftige Teiggrundlage zurückgriff.

Die Kartoffelstriezel waren als nahrhaftes und wohlschmeckendes Gebäck beliebt, das für die Mittagspause mit aufs Feld genommen wurde. Heute bäckt man sie noch gerne in einigen familiären Haushalten und isst sie in Spätsommer und Herbst zum Nachmittagskaffee.

Jahreskalender:

Sie können die Spezialität im Herbst genießen.

Rezept

Kartoffelstriezel

Autoren:

Genussregion Oberfranken, Foto Martin Bursch; Textbearbeitung Uta Hengelhaupt, Rezept Kerstin Rentsch.

 

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