LeaderGenussregion Oberfranken

Spezialitäten

 

 

Krenfleisch mit Soße

Produktgruppe:

an Sonn- und Festtagen

Krenfleisch mit Klößen

Krenfleisch mit Klößen

Krenfleisch mit Klößen Krenfleisch mit Klößen Krenfleisch mit Klößen

weitere Bezeichnung:

Tellerfleisch, Rindfleisch mit Kree, Rinderbraten in Meerrettichsoße

Regionen:

Bamberg, Bayreuth, Coburg, Fichtelgebirge, Fichtelgebirge, Frankenwald, Fränkische Schweiz, Fränkische Hassberge, Lichtenfels, Kulmbach, Kronach, Wunsiedel, Oberes Maintal - Coburger Land, Steigerwald

Beschreibung:

Ein typische fränkische Mahlzeit zur Kirchweih und anderen festlichen Anlässen ist das Krenfleisch. Aber auch auf den Speisekarten vieler Wirtshäuser in der Region ist es regelmäßig zu finden. Der Begriff umschreibt eigentlich ein komplettes Gericht aus gekochtem Rind- oder Schweinefleisch mit Klößen und reichlich Meerrettichsoße. Dazu wird ein grüner Salat oder ein Endiviensalat gegessen.

Am häufigsten wird Krenfleisch aus einem saftigen Stück Rinderbrust zubereitet. Ebenso werden Brustkern oder Querrippe (Suppenfleisch), die von durchwachsener Qualität sein können, gerne verwendet. Aber auch Schweinebrust, Kammfleisch und Bauch sind möglich und werden z.B. in der Obermainregion um Bad Staffelstein als Krenfleisch serviert. Schweinebraten wird häufig auch kalt aufgeschnitten und mit frisch geriebenem Kren überstreut zur Brotzeit gegessen.

Zu einem gut mürben Krenfleischbraten lässt man die ausgewählten Fleischstücke in reichlich Wurzelwerk langsam weich kochen. Mit ein paar Knochen zugesetzt, gewinnt man aus dem Sud zugleich den Grundstock für die Krensoße, die klassisch mit Semmelbröseln oder einer weißen Mehlschwitze gebunden wird. Kurz vor dem Anrichten gibt man frisch geriebenen Kren (Meerrettich) dazu, schneidet das Fleisch in nicht zu dicke Scheiben und richtet es portionsweise auf Tellern an.

Jahreskalender:

Sie können die Spezialität ganzjährig und zur Kerwa-Saison genießen.

Rezept

Krenfleisch

Literatur:

Reiner Benker, Birgit Ringlein, Das Bayreuther Kochbuch, Rezepte und Geschichten rund um den Gleeßtopf, Bayreuth 2006, (S. 50.)

Autoren:

Genussregion Oberfranken, Foto Martin Bursch; Textbearbeitung Uta Hengelhaupt, Rezept Birgit Ringlein.

 

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