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Radelbares Oberfranken: Regnitzradweg - eine Erlebnisradtour von Bamberg nach Nürnberg

der Regnitzradweg (Kanalroute) bei Altendorf  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt

der Regnitzradweg (Kanalroute) bei Altendorf | Bildquelle: Uta Hengelhaupt

der Regnitzradweg (Kanalroute) bei Altendorf  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Radweg bei Hirschaid  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt die Talroute führt durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Brücke bei Seußling  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Kirschenblüte rund ums Walberla  |  Bildquelle: Reinhard Feldrapp Biergarten an der Regnitz bei Bamberg  |  Bildquelle: Genussregion Oberfranken / Martin Bursch Spargelanbau im Regnitztal  |  Bildquelle: Genussregion Oberfranken / Martin Bursch Kartoffelernte  |  Bildquelle: Reinhard Feldrapp Meerrettich aus dem Regnitztal  |  Bildquelle: Reinhard Feldrapp Kürbisfest in Altendorf  |  Bildquelle: Genussregion Oberfranken / Martin Bursch Kürbisvielfalt aus Altendorf  |  Bildquelle: Genussregion Oberfranken / Martin Bursch Gemüseanbau im Regnitztal  |  Bildquelle: Genussregion Oberfranken / Martin Bursch

Beschreibung:

Ein Vorschlag für eine wunderschöne Radtour entlang der Regnitz kommt vom Verein Flußparadies Franken e.V. und FrankenTourismus. Die Radler haben im Regnitztal von den Ausläufern der Hassberge und des Steigerwaldes, vorbei an den Anhöhen der Fränkischen Schweiz mit dem legendären Walberla bis zur Stadtregion Nürnberg die Wahl zwischen zwei Varianten des Regnitz-Radweges.

Malerisch verläuft die 84 Kilometer lange Talroute durch Städte und kleine Ortschaften und folgt dabei auf Nebenstrassen und Wirtschaftswegen den Windungen der Regnitz. Parallel dazu leitet die 72 Kilometer lange Kanalroute die Radler direkt am Main-Donau-Kanal entlang. Beide Routen lassen sich zu einer Rundtour kombinieren. Und selbstverständlich können Sie auch nur Teilstücke dieser Tour genussvoll radeln. Von mehreren Unterwegsbahnhöfen haben Sie zudem Anschluß an das Nah- und Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn.

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Kulinarisches:

Landwirtschaft
Traditionell wird das Bamberger Main- und Regnitztal intensiv durch die Landwirtschaft genutzt. Die historische Landwirtschaft wurde dabei in Mischwirtschaft von Ackerbau, Grünland und Viehwirtschaft betrieben. Eine kulturhistorische Besonderheit stellen die noch vorhandenen Gewannfluren bei Kemmern dar: In kleinen Familienunternehmen wurden, bedingt durch die fränkische Realteilung, auf durchwegs kleinen Ackerschlägen (Kleinblockflur) Gemüse, vor allem Kartoffeln, Getreide und Futterpflanzen (Raps, Klee) für das Vieh angebaut. Bei Kemmern hat sich dadurch die charakteristische, abwechslungsreiche Landschaftsstruktur mit kleinen, rasch abwechselnden Anbaukulturen erhalten.

Aufgrund der sandigen, leicht zu bearbeitenden Schwemmlandböden, des milden Klimas sowie der günstigen Lage zu den nahen Absatzmärkten ist vor allem um die Städte Hallstadt, Bamberg und Forchheim intensiver Gemüseanbau verbreitet (Spinat, Salat, Kohl, Zwiebeln, Bohnen, Rüben, Spargel und Meerrettich). Das reiche Angebot an Gemüse wird auf den jeweiligen "Grünen Märkten" in den Städten angeboten. Die Meerrettich-Erzeugung und Verarbeitung um Baiersdorf hat sich seit dem 17. Jahrhundert zu hoher Blüte entwickelt. Der als "Baiersdorfer Reibekren" vermarktete Meerrettich hat dem Gebiet um Baiersdorf den Namen "Krenland" beschert.

Sehenswertes :
Die sandigen, schnell trocken fallenden Böden der Region machten es nötig, dass die Felder bewässert wurden. Als eine besondere Form der Feldbewässerung wurden im Raum um Forchheim hierfür Wasserschöpfräder eingesetzt. Mit Hilfe von quer zum Flusslauf errichteten Stauwehren wird das Wasser der Regnitz angestaut und mit Hilfe der Schöpfräder bis zu 4 Meter auf die angrenzenden Flächen gehoben, wo es mit Hilfe eines Systems an Holzrinnen, Gräben und Schleusen (Schützen) die Wiesen und Felder bewässert. Heute werden die Felder über elektrische Pumpsysteme bewässert. Die früher sehr häufig anzutreffenden Bewässerungseinrichtungen (belegt sind um 1805 190 Wasserschöpfräder auf einem 25 Kilometer langen Flussabschnitt zwischen Forchheim und Fürth) sind heute nur noch selten in der Kulturlandschaft anzutreffen (vor allem Region um Baiersdorf/Möhrendorf).

Obstbau:
Das Bamberger Main- und Regnitztal stellt das Zentrum des oberfränkischen Obstanbaus dar. Dabei bildet der Ort Effeltrich bereits um 1800 mit zahlreichen ansässigen Baumschulen eine Keimzelle des Obstbaus . An den sonnenexponierten Hängen des Juratraufs ziehen sich die Obstbaumquartiere bis weit in die Tallagen herunter oder säumen die kleinteilige Ackerflur. Besondere Bedeutung für den Raum hat der Kirschen- und Pflaumenanbau.

Bierkultur:
Das Brauereiwesen hat im gesamten Raum eine große Bedeutung. Keimzelle dieser Kultur waren die vielen Klöster des Bistums Bambergs, die das Bier unter anderem als Fastentrunk herstellten und die Braukunst in der Region verbreiteten. Charakteristisch für die Kulturlandschaft des Bamberger Main- und Regnitztals sind heute eine Vielzahl von lokalen Kleinst-Brauereien und entsprechend viele Biersorten.

Zur Lagerung der Biere wurden Felsen- und Erdkeller meist in Ortsrandlage angelegt. Oftmals wurde oberhalb der Keller das eingelagerte Bier an Ort und Stelle auch ausgeschenkt. Obwohl die Einlagerung des Bieres heute nicht mehr in diesen Kellern erfolgt, sind die Ausschänke in Form von Biergärten erhalten geblieben. Dieses "Auf den Keller gehen" ist nach wie vor ein fester Bestandteil der Freizeitkultur im gesamten Bamberger Main- und Regnitztal.

Saison:

ganzjährig

Links:

http://www.landkreis-bamberg.de/PDF/Broschüre_RegnitzRadweg.PDF?ObjSvrID=1633&ObjID=1320&ObjLa=1&Ext=PDF&WTR=1&_ts=1363268606
http://flussparadies-franken.de/regnitzundaischtal/regnitzradweg.html
http://www.fraenkische-schweiz.com/sport/rad/regnitzradweg.html
http://www.umweltstation-liasgrube.de
http://www.frankentourismus.de/radfahren/

Literatur:

http://www.lfu.bayern.de/natur/kulturlandschaft/entwurf_gliederung/doc/10_bamberger_main_und_regnitztal.pdf

 

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