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Krögelhof: Holzofenbrote und mehr

wie in alten Urkunden beschrieben: die Hüll' und die Kapelle von Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt

wie in alten Urkunden beschrieben: die Hüll' und die Kapelle von Krögelhof | Bildquelle: Uta Hengelhaupt

wie in alten Urkunden beschrieben: die Hüll' und die Kapelle von Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Blick auf Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt der Hof der Familie Gründel in Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Weiderinder der Familie Gründel / Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt schwarze Schönheit  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt die Hüll' bei der Kapelle  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Obstwiesen bei Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt der Weiler Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt blühende Wiesen rund um Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Landschaftsimpressionen rund um Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt rund um Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Grabhügel in den Wäldern bei Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Blick in die Erdgeschichte im Steinbruch  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Blick in die Erdgeschichte im Steinbruch  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Landschaft bei Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt beim Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Auf der Jurahochfläche beim Krögelhof  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt

Karte:

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Beschreibung:

Am Weg von Frauendorf nach Dörrnwasserlos stehen - wie es in alten Überlieferungen heißt - nahe beim "Hüll" und Brunnen vier Höfe dicht beisammen. Der Weiler Krögelhof, einst im Besitz der Grafen von Giech, weist heute acht Wohnhäuser auf. Nahe bei der Straße wurde 1899 eine kleine Kapelle errichtet und dem Patronat der Heiligen Familie geweiht. Mit einem Stiftungslegat wollte man vor allem den älteren Bewohnern des kleinen Ortes eine Stätte für das gemeinsame Gebet schaffen.

Wer von Scheßlitz, Oberküps oder Schwabtal aus auf die Jurahochfläche rund um Krögelhof kommt, erkennt in der Wasserarmut bald ein typisches Merkmal dieser kargen, aber wunderschönen Landschaft. Auch der Name der nahegelegenen Ortschaft "Dörrnwasserlos" bezieht sich vermutlich auf den geologischen Standort (zur dürren oder dornigen Wasserlöse). Die erwähnte "Hülle" beim Brunnen in Krögelhof ist ein natürlicher kleiner Teich, in dem Oberflächenwasser u.a. zur Viehtränke gesammelt wurde.

Trotz des Wassermangels und der steinigen Böden wird auf der Hochfläche Ackerbau und Viehhaltung betrieben. Hier wirtschaftet u.a. Familie Gründel, die sich mit ihrem Biohof (Krögelhof 8) dem Standort angepasst habt. So baut der Hof Spezialgetreide wie Roggen und Einkorn an, die im eigenen Holzofen zu herzhaften Broten verbacken werden. Außerdem weidet eine kleine Rinderherde auf den Grünflächen rund um Krögelhof.

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Kulinarisches:

Familie Gründel hat sich in ihrer Landwirtschaft auf dem Krögelhof ganz den naturräumlichen Gegebenheiten auf dem Frankenjura angepasst und unterstützt durch die naturverbundene Form der Bewirtschaftung den Erhalt dieser schönen Landschaft. So baut sie u.a. das Urgetreide Einkorn an, das mit den steinigen Böden auf der Hochfläche rund um den Hof gut zurecht kommt. Außerdem ist es resistent gegen viele Schädlinge wie Wurzelfäule, Spelzenbräune oder den Mutterkorn-Pilz und kann sich besser gegen die Konkurrenz von Ackerunkräutern durchsetzen als moderne Hybrid-Sorten. Einkorn enthält zudem viel mehr Mineralstoffe und Aminosäuren als moderne Getreidesorten. Ein hoher Gelbpigmentgehalt an Beta-Carotin gibt dem Einkorn-Mehl eine gelbliche Farbe. Zusammen mit ebenfalls angebautem Roggen wird das wertvolle Einkorn in der nahe gelegenen Hopfenmühle in Bad Staffelstein vermahlen und auf dem eigenen Hof zu Brot verbacken. Mit eigenem Sauerteig angesetzt und im urigen Holzofen ausgebacken, entwickelt dieses Brot ein außergewöhnlich herzhaftes Aroma, das der kargen Juralandschaft entspricht.

Am Besten bestellt man das Brot vom Krögelhof im Voraus und holt es am Backtag (immer Mittwochs auf dem Krögelhof) oder an den Tagen danach ab (Freitags steht ein Verkaufsstand bei der Hopfenmühle in Bad Staffelstein). Gut gelagert, bleibt es über eine Woche frisch und schnittfähig.

Zu den weiteren Angeboten des Holadens informiert eine Homepage unter: http://www.derkroegelhof.de

Termin:

Brot wird auf dem Krögelhof immer Mittwochs gebacken!

Saison:

ganzjährig

Links:

http://www.derkroegelhof.de

 

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