LeaderGenussregion Oberfranken

Erlebnisse

 

 

Haßberge: Wandern zwischen Weingenuss und Bierkultur - Erlebnistour vom Kreuzberg bei Dörfleins zur Helenenkapelle und den Bierkellern bei Kemmern

Hinweisschilder der Gemeinde Hallstadt-Dörfleins und des Naturparks Haßberge erleichtern die Orientierung  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt

Hinweisschilder der Gemeinde Hallstadt-Dörfleins und des Naturparks Haßberge erleichtern die Orientierung | Bildquelle: Uta Hengelhaupt

Hinweisschilder der Gemeinde Hallstadt-Dörfleins und des Naturparks Haßberge erleichtern die Orientierung  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt alte Kelleranlagen  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt alter Felsenkeller  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Eindrucksvolle Hohlwege führen den Kreuzberg hinauf  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt artenreiche Magerwiesen  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt eine eindrucksvolle Kulturlandschaft  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Schafe als Landschaftspfleger  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt auf halber Höhe säumen Streuobstwiesen den Weg  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Streuobstwiesen  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Bierkeller bei Kemmern - nur am frühen Morgen noch ohne Gäste  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Bierkeller bei Dörfleins - nur am frühen Morgen noch ohne Gäste  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt altes Bierkellerhaus  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Bierkellerstollen in der Kellergasse Unterhaid  |  Bildquelle: UtaHengelhaupt Kellergasse bei Unterhaid  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Unterhaider Röthla  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt Wein der Lage Unterhaider Röthla  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt

Beschreibung:

Ein wunderschöner Tourenvorschlag kommt vom Naturpark Haßberge und führt auf dem Gebiet der Gemeinden Dörfleins und Kemmern an den südöstlichen Rand der Haßberge.

Der Naturpark Haßberge hat in dieser erlebnisreichen Landschaft verschiedene Wanderwege ausgeschildert und als Erlebniswege mit informativen Tafeln illustriert. Auf dem Streckenabschnitt von Dörfleins über den Kreuzberg zu den Ruinen der alten Helenenkapelle bei Kemmern und zurück über die Bierkeller am Main erfährt man, dargestellt an der Geschichte von Wein und Hopfen, viel Wissenswertes und Spannendes über Landschaft und Kultur der Region. Auf dem Weg laden verschiedene Kellerwirtschaften in den Sommermonaten zur idyllischen Einkehr ein.

› Detaillierte Beschreibung ausklappen

Kulinarisches:

Tiefe Felsenkeller, die vorzugsweise im ansteigenden Gelände angelegt wurden, nutze man schon vor Jahrhunderten zur kühlen Lagerung von Lebensmitteln. Da in vergangener Zeit im Sommer kein Bier gebraut werden konnte, suchten auch die Brauer nach Möglichkeiten, den frischen Gerstensaft möglichst kühl zu lagern und damit haltbar zu machen. In den kühlen und feuchten Felsenkellern der Region steigen die Temperaturen auch in den Sommermonaten meistens nicht in den zweistelligen Bereich. Um den Effekt zu verstärken, lagerte man im Winter zusätzlich geschnittene Eisblöcke in die Keller, die dann ebenfalls noch lange Zeit für Kühlung sorgten.

Das gesteigerte Freizeitbedürfnis der Einwohner von Stadt und Land veranlasste im 19. Jahrhundert viele Bierbrauer dazu auf ihren schön gelegenen Kellern Tische und Bänke aufzustellen und das kühle Bier gleich an Ort und Stelle unter schattigen Bäumen auszuschenken. Häufig wurden dazu auch Kegelbahnen oder Musikpavillons errichtet, und so wanderten die Erholungssuchenden an den Wochenenden hinaus zu den Kellern. Häufig brachte man sich dazu die Brotzeit auch selbst mit, was bis heute ein ungeschriebenes Recht auf vielen Kellern geblieben ist. Wer aber lieber unbeschwert wandert, erhält heute (fast) überall auch das hierzulande typische Angebot an kalten und warmen Kellerspezialitäten.

Heute werden aufgelassene Felsenkeller gerne von Fledermäusen bewohnt, die bei einbrechender Dunkelheit gerne auf die Jagd nach zahlreichen Insekten gehen. Um die seltenen Tiere zu schonen, sollten Besucher der noch bewirtschafteten Bierkeller die Hohlwege zu dieser Tageszeit meiden.

Die wertvollen und artenreichen Magerwiesen am Kreuzberg werden von einer Schafherde der Schäferei König aus Oberharnsbach beweidet. Fleisch dieser Tiere wird (leider noch viel zu wenig) in verschiedenen Metzgereien zu Ostern angeboten.

Saison:

ganzjährig

Links:

http://www.naturpark-hassberge.de/fileadmin/data/rundwanderweg/doefleins.pdf

 

zurück zur Übersicht nach oben Seite drucken