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Erlebnisse

 

 

Goldkronach: eine Zeitreise durch Geologie und Bergbau im Fichtelgebirge

das Goldbergbaumuseum in Goldkronach während der Kunstaktion "Goldkronach leuchtet"  |  Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V.

das Goldbergbaumuseum in Goldkronach während der Kunstaktion "Goldkronach leuchtet" | Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V.

das Goldbergbaumuseum in Goldkronach während der Kunstaktion "Goldkronach leuchtet"  |  Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V. An der Kronach  |  Bildquelle: Uta Hengelhaupt das neue Infohaus am Goldkronacher Geopunkt 5 (Infohaus und Bergwerke)  |  Bildquelle: http://www.geopark-bayern.de/Public/Projekte/Goldkronach.htm im Besucherbergwerk (Name Gottes)  |  Bildquelle: Thoralf Lipp Geopunkte zur Fränkischen Linie in der Kellergasse  |  Bildquelle:  Klaus Helmkampf farbiges Gestein  aus der Oxidationszone vor dem Infohaus am Goldberg   |  Bildquelle: Birgit Weber Ausstellung im Infopunkt am Goldberg: Nachbau eines Pochwerks  |  Bildquelle: Birgit Weber Ausstellung im Infopunkt: Seifengold  |  Bildquelle: Birgit Weber Ausstellung im Infopunkt: Übersicht über die Bergbaugeschichte  |  Bildquelle: Birgit Weber Aussicht vom Goldberg in der Nähe des Infohauses  |  Bildquelle: Birgit Weber Beschilderung am Humboldweg: (Schmelzhütte am Bergamt)  |  Bildquelle: Birgit Weber Beschilderung am Humboldtweg (Unterer Scheibenschacht)  |  Bildquelle: Birgit Weber Blick auf Nemmersdorf  |  Bildquelle: http://www.fremdenverkehrsverein-goldkronach.de die Kirche von Nemmersdorf  |  Bildquelle: http://www.fremdenverkehrsverein-goldkronach.de Gasthaus Schwarzer Adler in Nemmersdorf  |  Bildquelle: http://www.fremdenverkehrsverein-goldkronach.de Deutsche Meisterschaft im Goldwaschen  |  Bildquelle: Birgit Weber Impressionen aus der Kunstaktion "Goldkronach leuchtet"  |  Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V. Goldkronach leuchtet  |  Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V. Goldkronach leuchtet  |  Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V. Goldkronach leuchtet  |  Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V. Goldkronach leuchtet  |  Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V. Goldkronach leuchtet  |  Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V. Goldkronach leuchtet  |  Bildquelle: Oberfranken offensiv e.V.

Beschreibung:

Nur weniges erinnert auf den ersten Blick daran, dass das Fichtelgebirge eine alte Bergbauregion ist. Doch schon Ortsnamen wie Goldkronach, Goldmühl oder Frankenhammer verweisen auf die vergangene Geschichte. Tatsächlich blühte schon im 14. Jahrhundert der Erzbergbau rund um Goldkronach, Fichtelberg und Warmensteinach. Gewonnen wurden vor allem Gold-, Zinn- und Eisenerze, aber auch Mineralien, mineralische Rohstoffe (Kaolin, Feldspat, Ton, Lehme, Speckstein, Farberden), Naturwerksteine (Granit, Marmor) und Gesteine für Schotter (Basalt, Diabas, Granit). Torf nutzte man vielerorts als Energieträger; in sehr geringen Mengen baute man auch Braunkohle ab

Klangvoll sind die Namen alter Zechen rund um Goldkronach wie Fürstenzeche, Ritter St. Georg-Zeche, Name Gottes, Silberne Rose und Goldene Krone, die nur wenig von der Mühsal des Bergbaus in der Region verraten. Einrichtungen wie das Goldbergbaumuseum und der Humboldtweg geben aber einen Einblick in dieses kräftezehrende Handwerk.

Mithilfe von Fördermitteln aus dem EU-Programm Leader wurden in den zurückliegenden Jahren zusätzlich das Bergwerk "Name Gottes“ für Besucher besser zugänglich gemacht, verschiedene farbenfrohe Felsenkeller für Führungen in Stand gesetzt und die geologischen Hintergründe durch Informationstafeln an den so genannten „Geopunkten“ in und um Goldkronach erläutert, die nun eine spannende Entdeckungsreise in die über 500jährige, einmalige Geschichte des Goldbergbaus in „Goldt Kranach" ermöglichen. Interessierte Besucher können sich damit durch das Eingangstor zum Geopark Bayern-Böhmen auf die Spuren des Goldes begeben und das sagenhafte Fichtelgebirge von einer ganz besonderen Seite entdecken.

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Kulinarisches:

Zu den Ernährungsgewohnheiten der Goldkronacher Bergleute lässt sich nach den heutigen Kenntnissen nur weniges sagen. Erst für das 20. Jahrhundert steht mit den Lebenserinnerungen des Gastwirts Karl Georg Wolfshöfer (Malzkaffee mit Milchhaut, Goldkronach 2009) ein anschauliches Lebensbild zur Verfügung, das sich in manchen Details aber auch auf ältere Zeiten übertragen lässt. So schildert Karl Georg Wolfshöfer verschiedene einfache Speisen, die am Ort gegessen wurden, wie Brot- und Milchsuppe, Gebackene Klöße mit Drolln und Sauerkraut, oder die speziell zum Heiligen Abend zubereiteten "Zutenhefeklöße", im örtlichen Dialekt "Zudnhefferglies" genannt. Dabei handelt es sich um in Butterschmalz ausgebackene Klöße aus Mehl, Hefe und Kartoffeln. Sie werden zu "gebrodna Rippla" (gebratenen Schälrippchen) und Sauerkraut serviert. Auch besondere Spezialitäten z.B. zu Schlachtfest und Kerwa, wie Siedwürste, Pressack, Göttinger, Graacherts (Räucherspeck), Schüpf, Saure Lunge, Bratwürste, Rippchen, Krenfleisch, Reh- und Gansbraten sowie Schmalzkiechla und Nusstorte wurden zubereitet und natürlich gerne gegessen. So werden beschauliche Lebensverhältnisse sichtbar, die nur von wenigen üppigeren Festtagen unterbrochen wurden.

Siehe hierzu auch: http://www.genussregion.oberfranken.de/deutsch/spezialitaeten/

Wer sich in Goldkronach auf eine Zeitreise durch Geologie und Bergbau begibt, kann sich danach mit einem kleinen Imbiss im Infohaus stärken oder einen der regionalen Gasthöfe aufsuchen. Fränkisch inspirierte Gerichte servieren in Goldkronach z.B. der Landgasthof "Goldene Krone" am Marktplatz und das MeisterBär-Hotel (Gasthaus Humboldt) an der Bernecker Straße. Im benachbarten, mit Schloss und Kirche sehenswerten Bergdörfchen Nemmersdorf bietet das Gasthaus Schwarzer Adler an der Dorfstraße mit romantischem Biergarten bei deftigen Brotzeiten und sonntäglich warmer Küche, fränkischen Bieren, Weinen und Bränden ein Stück echter Wirtshauskultur. Die urige Gaststätte Schoberth im Ortsteil Kottersreuth hat sich schließlich ganz auf üppige Hausmacher-Brotzeiten zum Bier vom Fass spezialisiert.

In der Bernecker Straße bietet die Metzgerei Kleinheinz aus Kulmbach typische oberfränkische Fleisch- und Wurstspezialitäten aus eigener Herstellung an. In den Bäckereien Beck (Bayreuther Straße) und Beck's Backstadl (Marktplatz) findet man eine hervorragende Auswahl leckerer fränkischer Backwaren.

Im Ortsteil Brandholz schließlich stellt die Brandholzer Branntweinbrennerei Ott in eigener Produktion edle Obstbranntweine und Liköre her und betreibt eine kleine Probierstube.

Termin:

Besucherbergwerk, Stollen und Felsenkeller sind von April bis Ende September geöffnet.

Saison:

April bis September

Anbieter

Metzgerei Kleinheinz GmbH
E.-C.-Baumann-Straße 17a
95326 Kulmbach
Dienstlich (direkt): 09221 84998
e-mail: kleinheinz-metzgerei@t-online.de

 

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