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Burgebrach: VGN-Tour: Auf dem Kunigundenweg

Auf dem Kunigundenweg: über die Grasmannsdorfer Brücke  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt

Auf dem Kunigundenweg: über die Grasmannsdorfer Brücke | Bildquelle: U. Hengelhaupt

Auf dem Kunigundenweg: über die Grasmannsdorfer Brücke  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt über die Grasmannsdorfer Brücke  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt Brückenheiliger auf der Grasmannsdorfer Brücke  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt die Grasmannsdorfer Brücke im Abendlicht  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt imTal der Rauhen Ebrach  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt Bei Kreuzschug: Blick auf die Altenburg bei Bamberg  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt Wegweiser auf der Strecke  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt Genussvolle Einkehr  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt Fischspezialitäten aus regionalen Teichen  |  Bildquelle: U. Hengelhaupt Hutkrapfen  |  Bildquelle: Martin Bursch

Beschreibung:

Eine schöne Wanderempfehlung durch die westlichen Steigerwaldausläufer des Landkreises Bamberg kommt vom VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH). Auf dem Kunigundenweg - einer über tausendjährigen Altstraße, auf der möglicherweise auch die Kaiserin Kunigunde reiste - kann man in einer gemütlichen Tagestour über knapp 15 Kilometer von Burgebrach nach Bamberg wandern. Von dort geht es von Montag bis Samstags mit der Buslinie 991 vom Bamberger Bahnhofsvorplatz zurück. Vom 1. Mai bis 1. November kann man zusätzlich an Sonn- und Feiertagen mit dem Steigerwald-Express 990 wieder zum Ausgangspunkt bei der Haltestelle Treppendorfer Straße am Ortsausgang von Burgebrach fahren.

Auf der Tour hat man von vielem etwas: eindrucksvolle Ausblicke in die hügelige Landschaft an Rauher Ebrach und Aurach, stille Wege im Michaelsberger Wald und Kulturgenuss am Zielpunkt der Wanderung in der Welterbestadt Bamberg. Zwischendurch locken verschiedene Gasthäuser mit regionaltypischem Angebot zur Einkehr.

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Kulinarisches:

Der Wanderweg führt von Burgebrach aus ortsauswärts über die Mittlere Ebrach und biegt kurz darauf in die Grasmannsdorfer Straße ein. Nach wenigen Kilometern überquert man kurz vor Grasmannsdorf die alte Talbrücke über die Rauhe Ebrach mit ihren sieben Brückenheiligen aus dem 18. Jahrhundert. Zur Instandhaltung der weitgespannten Brücke über das von Hochwassern gefährdete Tal musste man früher Brückenzoll entrichten. Kurz nach der Brücke liegt am Orteingang von Grasmannsdorf die Brauerei-Gaststätte Kaiser, hervorgegangen aus der alten Schloßbrauerei. Bekannt für gutes Bier, schmackhafte Brotzeiten und warme Speisen lockt der "Kaiser" zu einer ersten Rast (Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag von 10 - 22 Uhr; Samstags von 10 -18 Uhr, Sonntags von 10 - 12 und von 15 - 18 Uhr).

Weiter geht der Weg durch den Walsdorfer Forst nach Kreuzschuh und über die Aurach bei Mühlendorf. Am alten Mühlbach lädt die Gasthof-Brauerei "Zur alten Mühle" zur Einkehr (Öffnungszeiten: Montags ab 16 Uhr, Mittwoch bis Sonntag ab 11 Uhr, Dienstag Ruhetag).Tatsächlich geht das Anwesen auf eine Mühle zurück, die bereits 1348/49 als eine der ältesten im Bamberger Land belegt ist. Neben den vorzüglichen Bierspezialitäten aus eigener Brauerei und natürlich auch alkoholfreien Getränken bietet das Wirtshaus eine reichhaltige Speisekarte für jeden Geschmack. Zu den Spezialitäten gehört Fisch aus heimischen Teichen. In den Sommermonaten lockt der nahe gelegene Mühlenbräu-Keller (Neukreuthstraße 7) mit einer Auswahl klassischer, hausgemachter Kellerspezialitäten.

Aber nicht nur Bier hat die Region geprägt. Um einige Jahrhunderte älter als die älteste belegte Brauerei auf unserer Tour (Schwanenbräu in Burgebrach von 1394) ist der Weinbau. So deuten z.B. Flurnamen wie „Am Weinberg“ oder „Weinbergle“ bei Erlau und Walsdorf an, dass hier auch ursprünglich Wein angebaut wurde. Spätestens im 19. Jahrhundert aber kam die Weinkultur im Bamberger Land zum Erliegen und wurde häufig durch Obstbau oder auch Hopfenanbau ersetzt. Seit 2009 allerdings wurde der alte Weingarten am Südhang des Michaelsberges mit Rebstöcken der Sorte Silvaner wieder rekultiviert und seit dem Jahrgang 2011 kann man sich vom hervorragenden Geschmacksreichtum dieses Weines überzeuge

Unsere Wandertour führt direkt über den Kunigundenweg weiter zum Kloster St. Michael. Überqueren Sie einfach die Staatsstraße 2276 und wandern Sie weiter geradeaus in die Straße Am Kellerberg. Auf ausgeschilderten Wegen geht es nun durch den Michaelsberger Wald direkt nach Bamberg.

Vielleicht wollen Sie sich die genussvolle Einkehr aufheben, bis Sie wieder in Burgebrach sind? Auch am Ort und in der nahen Umgebung finden Sie eine Vielzahl an Gaststätten und Brauereien. So z.B. der Schwanenbräu direkt im Ort, der Hirschenkeller oder die Keller der Brauereien Herrmann und Max in Ampferbach. Nach Ihrer erlebnisreichen Tour auf den Spuren der Kaiserin Kunigunde schmecken Essen und Trinken bestimmt nochmal so gut!

Gebühr:

♦ kostenlos

Links:

http://www.vgn.de/wandern/kunigundenweg?p=route
http://www.muehlenbraeu.de/
http://www.bierland-oberfranken.de/

 

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